Der freie Wilde

„Wagen wir die Dinge zu sehen, wie sie sind. Es hat sich ereignet, daß der Mensch ein Übermensch geworden ist… Er bringt die übermenschliche Vernünftigkeit, die dem Besitz übermenschlicher Macht entsprechen sollte, nicht auf… Damit wird nun vollends offenbar, was man sich vorher nicht recht eingestehen wollte, daß der Übermensch mit dem Zunehmen seiner Macht zugleich immer mehr zum armseligen Menschen wird… Was uns aber eigentlich zu Bewußtsein kommen sollte und schon lange vorher hätte kommen sollen, ist dies, daß wir als Übermenschen Unmenschen geworden sind“

Albert Schweitzer, 4.11.1954, Oslo

Wir bauen unseren Garten vertikal!

Sore But Happy

Mein lieber Schwan,

ich bin im Moment sowas von ausgelaugt! Ich arbeite seit 2 Wochen am Hafen und entlade die Fischerboote. Das darf man sich in etwa so vorstellen:

Um 4 aufstehen, 30 Minuten zum Hafen laufen, 12 Stunden 30 Kilo-Pakete Fisch in dem Gefrierer des Bootes bei -30° C von A nach B packen, werfen und hiefen. Heute ist mein erster Tag der Entspannung nach einer 4 Tages-Serie. Ich spüre so ziemlich jeden Muskel in meinem Körper, bin allerdings ein ziemlich glücklicher Mann!

Meine freien Tage verbringe ich damit aus meinem wenig verfügbaren Geld das meiste herauszuholen. Das endet nicht selten in einer Nelson-Erkundunstour und das sieht dann ungefähr so aus:

 

Im TV-Bus des Hostels lässt es sich aber auch ganz gut mit meinem Kiwi-Buddy Richard entspannen:

Er will mich 2015 im Sommer besuchen kommen. Dann gehts auf OA’s und dem Kiez mit Ihm!😀

Für heute bleibe ich erstmal ganz entspannt und genieße meinen freien Tag.

hare vi detschi

Lange

Der Busfahrer der Herzen o.O

Nelson

Über eine Woche spiele ich hier jetzt schon den Shuttle-Busfahrer und alles in allem konnte sich ganz gut die Seele dabei baumeln lassen. Ich habe von Kart-Fahren über Spaziergänge zu den Hügelspitzen bis hin zu Shuttlebus-Strandbesuchen alles mitgenommen, was Nelson zu bieten hat!

Natürlich wurde dabei immer eine ganz ruhige Kugel geschoben! Das ist hier drüben aber auch für den Rest der Bevölkerung an der Tagesordnung. Wenn ich zum Beispiel mal eben Brot kaufen möchte, kann das gut und gerne mal ne Stunde dauern, weil man sich mit den Kiwis verschnackt (Eine super Insider-Info-Quelle). Generell scheint die Zeit langsamer zu ticken und die wird auch noch wertvoll genutzt!

Heute hat mich ein Polizist angehalten, weil mein Beifahrer keinen Gurt getragen hat. Ich hatte natürlich meinen Führerschein im Hostel liegen… Also ist der Polzist in sein Auto und hat die Tickets fertig gemacht (Das hat ne halbe Ewigkeit gedauert) Dann kam er wieder hat uns die Tickets über 154$ in die Hand gedrückt, uns erklärt, das wir 28 Tage Zeit haben das Ticket zu bezalen. Da wir aber aus Deutschland kommen und unsere Regierungen soweit gehend garicht kooperieren, ist es vollkommen egal, obwir zahlen oder nicht, meinte er. Aber wenn wir zahlen sollten: „Good on ya, bro“.

Bei der Nachfrage warum denn der Aufwand nun betrieben wurde, erwiederte er, dass er dafür ein Pluspunkt bekommt und verabschiedete uns mit einem Grinsen. Schön ein paar Deutsche verarscht! Wir haben gut gelacht danach!

Und hier kommen nun ein paar Bilder der letzten Woche:

David & Julien!

Morgen werde ich den Abel Tasman Track anntreten für 5 Tage und 2 davon Kanu fahren. Ich lasse denn ganzen Elektroscheiß hier, genieße die Natur und berichte anschließend!

Bis Bald ihr Nasen

Plans have changed

Strömender Regen – Schnell ein Hostel finden! Und genau das war mein Glück. Ich präsentiere mein neues zu Hause:

Kaum angekommen, hab ich auch schon einen kleinen Job im Hostel als VW Busfahrer gefunden und kann dafür umsonst bleiben! Ich bin ab heute die 2x tägliche Einkaufskutsche für einen Teil der Hostelcrew und fahre für jeweils 15-30 Minuten. Der Hammer! Ich habe mich schon beim örtlichen Supermarkt als „Nachtpacker“ und bei Subways als „Sandwich-Artist“ beworben. Jetzt gucken wir mal was passiert. Hoffentlich, kann ich schon bald einiges an Kohle zurücklegen!

Gestern abend haben Austin und ich ein deutsches Pärchen (David und Jouline) kennengelernt, die komplett in Ordnung sind. Wir haben direkt mal eine Bierverköstigung zusammen mit ein paar anderen Freunden von Ihnen gemacht. Anschließend ging es zu einer Open Jam in einem anderen örtlichen Pub. Pop und Irish Folk. Da waren ein paar knorke Musiker dabei, das hat die Gliedmaßen in Schwingung gebracht!! Wir hatten auf jeden Fall jede Menge Spaß und Schnaps!

In 2 Stunden, werde ich als Busfahrer angelernt!

In diesem Sinne:

Horido!

National Holiday

Es scheint, als wäre jeder dritte Tag in Neuseeland ein Feiertag! Das ist auch der Grund, warum man nur begrenzt einkaufen kann oder z.B. seine Reise auf die Südinsel nicht fortsetzen kann… Naja, sei es den Busfahrern gegönnt.

Außerdem, haben wir wieder neue Leute kennengelernt! Wir haben Verwandten von Lynnette beim Umzug nach Hamilton geholfen, weil das ja eh auf dem Weg liegt (Außerdem gab’s Fish & Chips for free!). Natürlich haben wir uns kein bisschen um ein Busticket im Voraus gekümmert und durften so mal wieder in den Genuß von Kiwi-Gastfreundschaft kommen! Verwante von Lynnette fünften Grades, oder wat weiß ich (Familienstrukturen sind hier immer etwas schwer durchschaubar) – was solls!

Wir haben wieder mal die Chefkochmützen aufgesetzt und das eh schon dünne Eis war komplett gebrochen! Rippchen (American Style) mit Rosmarinkartoffeln & Gemüsepfanne. Da die Jungs hier drüben so ziemlich alles fritieren (Würstchen, Muscheln, Käse – einfach alles), war es kein Wunder danach ein extra-fettes Grinsen auf ein paar Kiwigesichtern zu sehen.

Eigentlich wollten wir uns damit nur für ihre Gastfreundschaft bedanken, unsere Gastgeber wiederum sahen es als Anlass massenweise Alkohol einzukaufen. Nachdem wir die Kinder (4) & (6) Sohn und Schwester des 20 Jährigen Loko’s in’s Bett gebracht haben, ging es dann RUND!

Ein gelungener Abend!

Heute morgen haben wir uns dann den 9 Std. Durchschüttel-Bus nach Wellington gegönnt. Inzwischen nüchtern und geschafft angekommen, haben wir zum Abendbrot noch ein Erdnussbutter, Marmeladen, Bananen Sandwich (Ausprobieren!!!) verköstigt und nehmen Morgen früh um 9 Uhr die 4 stündige Fähre auf die Südinsel. Die Überfahrt soll atemberaubend sein – Mal sehen🙂

Wir gehen mit einem Grinsen ins Bett und freuen uns immernoch über die Gastfreundschaft. In diesem Sinne:

Roadtrip up North

Ich habe nun 2 wunderbare Tage mit Lynnette, Austin und Christel (Dem Hund) hinter mir.

 

Nachdem wir Lynnettes Sachen mit 4 Furen auf dem Hänger zu Ihr geschleppt haben, sind wir Mittags aufgebrochen, um an den nördlichsten Punkt Neuseelands zu fahren. An’s verdammte Ende der Welt! Auf dem Weg hat Lynnette uns noch die legendären pinken Schafe gezeigt (Die spinnen, die Neu Seeländer!).

Leider war es nach 7 Stunden fahrt schon Dunkel und wir haben beschlossen zu viert im Auto zu knacken, um uns den Sonnenaufgang anzugucken! Das war ne ganz schöne Tortur! Viel Schlaf hatte eigentlich nur ich, weil ich einfach überall pennen kann…

Am Morgen erwartete uns dann folgender Anblick:

Genau hier treffen der Indische und der Pazifische Ozean aufeinander!

Nachdem wir uns dann endlich sattgeguckt hatten, sind wir weitergefahren, in die „Stadt“, in der Lynnette geboren ist: „Opononi“. Und da ergab sich folgender Blick auf die Geschichte:

In der urigen Stammbar ihrer Familie wurde dann ein kühles Bierchen getrunken:

An der Decke kleben Geldscheine aus allen möglichen verschiedenen Ländern.

Vor der Bar, steht eine Skulptur mit einem kleinen Jungen auf einem Delphin. Der Legende zur Folge haben die Maori’s auf diesem Weg das neue Seeland entdeckt😉

Danach hat Lynnette uns das Land Ihrer Familie gezeigt. Überwältigend.

Zwischendurch, haben wir bei Ihrer Tante halt gemacht, einen Kaffee getrunken und uns etwas vom vielen Herumcruisen erholt!

Sie hat uns noch Früchte mitgegeben, von denen ich noch nie gehört habe. Ich hab schon wieder die Namen, der Kiwifrüchte vergessen… Typisch. So sehen Sie aus:

Der letzte Stop war dann ein 2000 Jahre alter Baum.

Alles in Allem haben wir gut was gesehen. Jetzt kann ich wieder weiter. Heute gönne ich mir noch einen relaxten Tag in Auckland. Morgen geht es dann los auf die Südinsel!

Bis dahin

 

New Plans, Old Pictures

Nach 2 Wochen voller Arbeit, atemberaubenden Aussichten und jeder Menge Erfahrung bin ich auf dem Weg nach Nelson, auf der Südinsel, um bei meinem Flug-Sitznachbarn Graham, auf seiner Organic Farm, zu bleiben. Unterkunft und Essen ist gestellt, dafür helfe ich 2-4 Stunden täglich auf der Farm oder im Cafe, das er ebenfalls besitzt. Der Plan ist einen längerfristigen Job zu finden, um etwas Geld zur Seite zu legen.

Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen auf dem Weg ein paar Tage halt bei Lynnette zu machen und das fühlt sich verdammt gut an! Diesmal habe ich sogar jemanden mitgebracht.

Austin aus Saint Louis, USA. Er ist auch gerade erst angekommen und bleibt, genau wie ich, ein Jahr. Wir haben das gleiche Reiseziel: Nelson, Abel Tasman.

Der heutige Tag war ziemlich aufregend, weil wir drei einen Roadtrip für die nächsten 3 Tage geplant haben. Um 23 Uhr haben wir beschlossen eben zum Flughafen, für Internet, zu fahren und die Öffnungszeiten unserer Stops herauszufinden, sowie viele andere Einzelheiten.

Die Sache ist geritzt! Morgen helfen wir Lynnette beim Schleppen ein paar Sachen und danach geht’s los. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber eventuell gibt es ein paar Delphin-Fotos!

Und jetzt gibt es ein paar Fotos meiner letzten beiden Wochen. Enjoy:

Hostelausflug!

Gar nicht so leicht da mit nem lädiertem Fuß rumzuklettern!

Die Treppe hat mich und meinem Bauch echte Überwindung gekostet!

Da wir nichts gefangen haben, wurden halt Austern gesammelt

Darf ich vorstellen: Austin

Fishing

Ein freier Tag wirft die Frage auf, was man wohl am besten damit anstellt. Als ich spitz bekommen habe, dass wir 2 Angelrouten im Hostel haben, ging es auch schon los! Kurz Köder, Haken und Gewichte kaufen und auf gehts…

Als ich mit 2 Typen vom Hostel am Strand angekommen bin, finden wir ein wunderschönes, kleines Boot (Perfekt geschnitten für 3 Personen). Routen und Bier wurden fix ins Boot verfrachtet und dann wurde es kurz ausgeliehen.

Im Endeffekt haben wir leider nichts gefangen, hatten aber einen ganz witzigen Tag auf See und einige Probleme, wegen Wind & Wellen zurückzupaddeln. Wir hatten eine kleine Schütte, um das Wasser rauszuverfrachten, das mit dem Wind-Wasser-Gemisch an Bord kam und sind ganz entspannt geblieben.

Das Boot ist heil, aber leider hab ich mir an einer Muschel den Fuß etwas angepikt. Der Schnitt ist aber nicht soo tief, aber gute 5 cm lang. Bepanthen tut’s!

 

 

Pick, Clean, Drop

so läuft es seit nun 4 Tagen jeden Tag. Morgen gehts noch mal so richtig ans Früchtchen!

Das gute ist, dass ich an Arbeitstagen kein Geld für Lunch ausgeben muss, da krädenzt nämlich die Old Lady vom Grapemaster eine anständige Fruchtarbeiterportion an selbstgemachtem, äußerst mundenem, Fraß. Samstag gab es Barbecue-Burger!!

Nach Abfiff wird dann gehiked (Der Daumen wird herausgehalten für eine spontane Mitfahrgelegenheit, für dich Mutti🙂 ). Es dauert durchschnittlich 10-20 Minuten eine Mitfahrgelegenheit zu bekommen. Meistens wartet die Hostelcrew schon am Volleyballnetz (Natürlich nur auf mich). Nach einer Stunde geht dann auch langsam die Sonne unter und es wird am iternationalem Backpackertgisch gegessen, gespaßt und gespielt. Ein guter Abschluss für ein anstrengendem Tag.

Ich hoffe, dass ich dann am Mittwoch mal wieder einen freien Tag habe, damit ich das Zelt tapen kann. Das wäre bei bevorstehendem Regen ganz komfortabel…

Gehabt euch wohl!

Lange

 

Ja, ich lebe

… sogar ziemlich gut. Noch besser wäre natürlich, wenn jemand für mich die körperliche Arbeit übernehmen würde! Die ist aber nunmal zu machen und eigentlich ganz in Ordnung, ich muss mich nur daran gewöhnen! Ich bin heute am Sonntag das erste Mal auf einer anderen Farm arbeiten gewesen und die ziehen vielleicht ein Tempo an. Um 12 durfte ich dann auch gehen…

Naja, ich hab ja noch den anderen Job und schon gut was verdient, also egal. Ich genieße den Sonntag im Pool und wahrscheinlich werde ich Mittwoch meine Reise richtung Coromandel (90 Mile-Beach) fortsetzen. In Opotiki fängt ab morgen die Erntezeit an, wenn ich unterwegs nichts finde, statte ich dort mal ein paar Farmen einen Besuch ab.

Ansonsten fühle ich mich ein bisschen Blöd, weil ich nem 19 Jährigen Barmbeker Jung 30 Dollar geliehen habe und er heute durchgezogen ist.. Naja, das war ne günstige Lektion. Immerhin fühle ich mich im Pool blöd!

Morgen gehts dann wieder an die Arbeit🙂

P.S. Bilder gibt es dann wieder nach meinem Waiheke aufenthalt, 100 MB = 10 Dollar.

Peace

Hostel Kultur

Hostel Kultur

Irgendwie ist es ein absoluter Selbstgänger, das sich alle Deutschen zusammenraufen und sich selber von der großen Gemeinschaft sondieren, indem nur deutsch gesprochen wird und die anderen Kulturen weniger Chancen haben dich kennen zu lernen. Ich habe gestern angefangen mich davon abzukapseln und mehr und mehr mit allen anderen English zu sprechen, auch wenn es mir selber noch schwer fällt. Aber bei Lynnette bin ich ja auch schnell reingekommen…

Mein Gedankengang für zukünftige Hostels ist es eine andere Staatsbürrgerschaft (z.B. Serbien, Bosnien) vorzugeben, um automatisch diesem zwanghaften Angehörig sein aus dem Weg zu gehen. Es nervt ein bisschen immer auf Deutsch angesprochen zu werden, während man gerade versucht mit anderen in ein Gespräch zu kommen. Hoffentlich treffe ich Niemanden von da:/

Ich mach es einfach mal zum Experiment für meinen nächsten Stop. Aber erstmal habe ich beschlossen noch eine Weile hier zu bleiben und etwas Farmarbeit mitzunehmen, damit ich nicht kontinuierlich mein wenig Erspartes angreifen muss.

Dies ist mein zweiter Tag ohne Fruit Picking. Ich hoffe, dass ich morgen oder übermorgen wieder arbeiten kann. Ich werde gegen Mittag mal in die Stadt laufen und ein bisschen herumfragen..

CYA

Fruit Picking

Körperliche Arbeit, Lange und körperliche Arbeit. Aber Tatsache ist, ich sitze das erste Mal nicht nur den ganzen Tag auf dem Arsch und das fühlt sich irgendwie ganz schön erfrischend an!

Für Björn habe ich extra ein Foto machen lassen, damit du siehst,wie hart ich wirklich arbeite!

Von wegen! Der faule Sack chillt auch überall!! (Das hab ich extra für dich in der Pause geschossen)

Das Beste ist das Feierabend-Bad, das sich im Hekerua Lodge wirklich nicht schlecht anfühlt.

Ich habe beschlossen hier noch mindestens eine Woche länger zu bleiben, weil der Farmer mir angeboten hat 2-3 Mal die Woche zu arbeiten. Perfekt. Morgen besorge ich mir irgendwo ein Zelt, denn ein Bett in der Lodge ist einfach zu teuer! Außerdem werde ich versuchen noch einen anderen Job auf Waiheke zu bekommen. 3 Wochen lang ist hier nämlich noch Saison!!

Waiheke Island

Wie beschlossen, habe ich meinen Trip fortgesetzt, hab meinen noch zu dicken Hintern auf die Fähre geschwungen und bin am schönsten Strand, den ich je gesehen habe, direkt mal ins klare Wasser gesprungen!

Kaum im Hostel angekommen wird mir ein Job als Grape-Picker angeboten. Perfekt, scheint als könnte ich mir meinen Aufenthalt am schönsten Ort überhaupt noch ein paar Tage länger genehmigen.

Morgen um 6 Uhr aufstehen, dann bekommst du dein Bild vom fertigem Lange, Björn😀

Bis dann!

Get Fit!

Gestern haben wir drei Jungs eine kleine Wanderung auf uraltem Vulkangestein (Vollkommen dichtgewachsen) hingelegt. Seht selbst:

Am Abend war ich einfach nur fertig. Das muss jetzt so weiter gehen, aber erstmal brech ich gleich nach Waiheke Island auf! Die beiden Jungs ziehen nach Norden wieter, da Sie den Sommer hier verbrachthaben, eh in einer Woche abdüsen und den Teil noch nicht gesehen haben…

Wir sehen uns!

Backpackers Paradise

Job, ich brauche einen Job! Das Geld zerschmilzt in NZ zwischen den Händen.

Busticket: 4,50$, Mc Menue: 11$, Kippen 40$, 1 Kugel Eiscreme 4$ etc.

Also ab in den Bus und auf in die Stadt! Hostels & Supermärkte haben zwischendurch immer mal nützliche Informationen und das Brandaktuell! Nach ein paar Versuchen hat sich rausgestellt, dass das garnicht so leicht ist in der Stadt Jobinformationen für außerhalb zu finden, denn wenn ich arbeiten gehe, dann sicherlich an einem schönerem und piecigerem Ort als in der Drecksstadt. Da hätte ich ja auch in Hamburg bleiben können…

Also habe ich beschlossen, so nett es bei Lynnette ist, nach dem Wochenende loszulegen. Ich reise nach Waihiki und probiere dort mein Glück mit Farmarbeit. Beschlossene Sache!

Auf unserem Weg durch die Stadt schnackt Lynnette auf einmal 2 andere Backpacker (aus Italien & Deutschland) an, ob Sie nicht mitkommen wollen um bei Ihr zu pennen. Das war ne super Idee! Wir haben einen interkulturellen Abend erlebt, der mit Bratwurst, Miri’s großartigen Crunchkartoffeln (Kam super an), Italia Pasta und selbstgemachtes Brot (Nach traditionellem NZ-Rezept) zelebriert wurde.

Die beiden Jungs „Rudi & Phillipp“ haben ihren Sommer hier verbracht, uns eine Diashow der Reise präsentiert und mir letztendlich wertvolle Tipps zu ihren besten Spotts gegeben.

Alles in Allem: Gelungen.

Wir werden uns das heute nochmal richtig gut gehen lassen, die Reste von gestern verspeisen und nach dem Wochenende beginnt das Abenteuer!

Cheers!

Hunua Falls

Nachdem der ganze Shit – Steckdosenadapter & Steuernummer besorgen, sowie ein Bank-Konto öffnen – erledigt war, sind Lyrrette (NZ Mum) und ich den spaßigen Part angegangen. Sie wollte mir unbedingt die Hunua Falls zeigen, die nun mal Abseits aller Routen liegen und ein absoluter Insidertipp sind! Überzeugt euch selbst.

Presenting: Lyrrette!

Abends wird dann nochmal der Musicman mit Dirks Mukke zu einem cheap Sandwich (Wir haben beide nicht allzu viel Geld, macht aber garnichts!) angeschmissen. Danke dafür Dirk – Kommt super an! An dieser Stelle mal ein kleiner Verweis zu deinem Blogg. Wenn ihr ein paar tolle Bilder und Weißheiten aus Gott und der Welt lesen/sehen wollt, solltet ihr “feydab.de“ unbedingt mal einen Besuch abstatten!

See ya, Folks

Lucker-Lange

Stellt euch vor, ihr verpasst den Flug nach Neuseeland in London, weil der Vorgänger dahin ausgefallen und der Ersatz zweimal nach hinten verschoben worden ist. Das Ende vom Lied war ein Riesen-Chaos-Lucker-Lange, der diesen und den nächsten äußerst knapp berechneten Ersatzflug (Jeweils Gepäck wieder abholen und abgeben) in Singapur gerade noch so erwischt. Bei all dem Stress, kam aber auch etwas Gutes raus – Mein Flugnachbar Graham „ Hare-Krishna Priester mit Maorischen Vorfahren“ hat mir die besten Tips gegeben und einen Aufenthalt auf seiner Organic Farm angeboten! Gleichzeitig hat er mir erzählt, wie ich hier am besten an Pörschings komme.

Palmen, überall Palmen.

In allen Farben, Formen und Größen ragen diese Schönheiten am Straßenrand der ganzen Stadt empor. Allein deswegen, hat es sich schon gelohnt. Aber da habe ich noch nicht mit der Gastfreundlichkeit gerechnet – „Where do you come from“ fragt mich eine ältere Dame an der Kasse im Supermarkt 2 Stunden nach Ankunft. Nachdem ich berichtete, dass ich aus Deutschland komme und auf dem Weg in’s Hostel bin, lässt Sie verlauten, dass das doch eh viel zu Teuer ist und Sie eh ein Zimmer frei hätte. Ich habe in einem warmen, kostenlosen Bett gepennt, habe bereits eine örtliche Telefonnummer,  eine Steuernummer beantragt und ein Dauerhaftes Postfach, sowie einen Platz, zu dem ich immer kommen kann, wenn ich eine Reisepause brauche!! Außerdem hat Sie mir schon die Beste Aussicht in Auckland gezeigt. Dafür habe ich den Tank aufgefüllt und Ihr ein Rieseneis beim besten Eismann in Auckland ausgegeben.

Ich habe noch nie jemanden in dem Alter so viel Fluchen hören, der gleichzeitig so liebenswert ist. Ihre Nachbarin sagt, sie ist Verrückt. Ich soll Sie „New Zealand-Mum“ nennen…

Leider habe ich ein paar Probleme, die Bilder zu übertragen. Die werden dann einfach nachgereicht

Cheers, Lange

 

 

Am 1.4. geht es los!

Moin,

am 1.4. geht es los und ich bin langsam ganz schön aufgeregt. Die Vorbereitungen laufen, zwar auf den letzten Drücker, aber bis jetzt hat es ja doch immer funktioniert!

Wer also nicht auf meiner Abschlussparty erscheint, oder wem das nicht genug ist, der kann mich am 01.04.2014 gerne am Flughafen in Hamburg verabschieden. Ich nehme den Flieger um 14:20 Uhr und schwirre ab 11:30 Uhr am Flughafen herum. Wo genau wir uns treffen, werde ich nochmal bekannt geben.

Die spektakulären Fotos gibt es dann ab April, im Moment gammel ich noch völlig ermattet, wegen den letzten verheerenden Tagen, zu Hause rum. Thorge, weiß was ich meine.. Der Rest kann es sich denken!

-Lange